Zur Entscheidung der NRW-Koalition, keine Studienbeiträge für Studierende aus Drittstaaten einzuführen und stattdessen zur Verbesserung der Studienbedingungen den Hochschulen zusätzlich mehr als 50 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung zu stellen, erklärt der wissenschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Nacke:

„Studienbeiträge für Studierende aus Drittstaaten werden in Nordrhein-Westfalen nicht eingeführt. Nach sorgfältiger Abwägung der zu erwartenden Einnahmen einerseits und entstehender Kosten anderseits, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass dieser Sachverhalt neu beurteilt werden muss, als er im Koalitionsvertrag von CDU und FDP festgeschrieben steht. Ich freue mich sehr über dieses Signal der Weltoffenheit für unsere Hochschulen. Auch in Zukunft werden keine sozialen Hürden für Drittstaaten-Studierende aus nicht so begüterten Familien aufgebaut.
 

Zentral für uns ist, die Qualität der Lehre und die Studienbedingungen zu verbessern. Hierzu sind zusätzliche finanzielle Ressourcen unerlässlich. Daher werden ab 2021 die sogenannten Qualitätsverbesserungsmittel von bisher 249 Millionen Euro pro Jahr auf 300 Millionen Euro erhöht. Mit dieser Maßnahme kommen wir einem seit Jahren geäußerten Wunsch der Hochschullandschaft nach. Wir freuen uns, unsere in Lehre und Forschung exzellent arbeitenden Hochschulen bei ihrem Auftrag noch ein gutes Stück mehr unterstützen zu können.“